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Gute Gründe
für eine Reise nach Apulien

Am Absatz des italienischen Stiefels liegt ein Stück Italien, das alle unsere Sinne betört – mit herrlichen Stränden, köstlicher Küche, prunkvoller Architektur … und einer ganz besonderen Festkultur

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Badespaß für jeden Geschmack

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Altstadt-Charme und Badespaß in bester Nachbarschaft: Polignano a Mare

Apulien hat das Glück, gleich von zwei Meeren geküsst zu werden: der Adria an der langen Ostküste und dem Ionischen Meer im Westen. Entsprechend vielfältig präsentiert sich das Strand- und Badeangebot: von klippengesäumten Stadtstränden wie in Polignano a Mare (wo der Sänger Domenico Modugno den Hit „Volare“ geschrieben hat) über karibisch anmutende Badeparadiese bei Gallipoli bis hin zu den bizarren Kalksteinfelsen an den Stränden des Gargano – die Auswahl ist groß. Südlich von Otranto gibt es mit Porto Badisco sogar eine Art Fjord, in dem man baden kann! Wer auch segeln oder surfen will: Das geht am besten auf der Gargano-Halbinsel oder ganz im Süden bei Santa Maria di Leuca.

Der besondere Tipp: Baia delle Zagare

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Die „Bucht der Orangenblüten“ liegt auf der Gargano-Halbinsel. Der Kontrast zwischen den leuchtend weißen Kalksteinkliffen und dem smaragdfarbenen Meer könnte schöner nicht sein. Unter dem Felsbogen durchzuschwimmen soll übrigens Glück bringen!

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Radsport rustikal

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Radweg mit Trulli, den architektonischen Wahrzeichen Apuliens

Apulien kann sich einer eigenen Eselsrasse rühmen („Asino di Martina Franca“), doch auf dem Drahtesel lernt man Land und Leute vermutlich etwas besser kennen. Speziell der flache Salento (der Absatz des italienischen Stiefels) bietet mit seinen schmalen Landsträßchen, die durch schier endlose Olivenhaine führen, die schönsten Möglichkeiten für Rennrad- und Graveltouren. Auch das Valle d‘Itria mit seinen hübschen Dörfern und Trulli-Häuschen am Wegesrand ist ein reizvolles Ziel – auch, was die Einkehrmöglichkeiten betrifft. Auf dem wilden Karsthochplateau der Murge finden Gravel-Fahrer und Mountainbiker beste Bedingungen vor, sollten ihren Proviant aber lieber mitnehmen – es ist einsam da oben. Und wer auf der Halbinsel Gargano urlaubt, kann in den dichten grünen Wäldern auf dem Gravel-, Renn- und Geländerad jede Menge Höhenmeter machen.

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Feiern im Lichterglanz

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Wenn buntes Licht die Nacht erhellt: Luminarie-Fest im Städtchen Scorrano

Kein sommerliches Patronatsfest ohne Luminarie: So heißen die legendären Lichtinstallationen, die auf den Straßen aufgebaut werden, wenn eine apulische Stadt ihren Ortsheiligen oder die Madonna feiert. Es handelt sich um haushohe Holzkonstruktionen, auf denen kunstvoll angeordnete Leuchtelemente in allen Farben Muster, Figuren und Szenen ergeben. Die Luminarie werden nachts entzündet und verwandeln die Straßen in eine Fantasy-Welt, deren Zauber man sich kaum entziehen kann. Wiege und Zentrum der Luminarie-Handwerkskunst ist das Städtchen Scorrano im Salento: Hier wird jedes Jahr Ende Juli das spektakulärste Lichterfest überhaupt gefeiert – mit bis zu 25 Meter hohen Konstruktionen und Millionen verwendeter Leuchtelemente. Ein leuchtendes Beispiel!

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Steinerne Barockpracht

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Prachtbeispiel für apulischen Barock: Basilica Santa Croce in Lecce

Wer durch Lecce, Nardò oder Galatina bummelt, dem gehen angesichts der Fassadenpracht die Augen über: Formen und Verzierungen, Putten und Voluten, Girlanden, Kapitelle und Rundbögen aus goldfarbenem Stein prangen auf Kirchen und Patrizierhäusern und lassen ganz vergessen, dass erst ein verheerendes Erdbeben diese Schönheit möglich machte: 1747 zerstörte es weite Teile Südapuliens, und weil der Wiederaufbau in die Phase des Hochbarocks fiel, gaben Architekten und Steinmetze alles. Der weiche, honiggelbe Lecceser Sandstein begünstigte die üppige Formenvielfalt ebenfalls, denn er ließ sich ganz einfach zu buttergelben Sandsteinfassaden, sahnigen Schnörkeln, blättrigen Torbögen verarbeiten. Ein bisschen sieht es aus,  als wäre alles aus feinem Mürbeteig geformt. So wie die Pasticciotti, die sie in Apulien zum Frühstück essen. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Die besten Antipasti

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Nichts schmeckt so schön nach Sommer: apulische Friselle

Was essen Apulier im Sommer am Strand? Friselle. Das sind getrocknete Brotringe, die kurz in Wasser eingeweicht, mit frischen Tomaten belegt und mit Oregano, Olivenöl und Salz gewürzt werden. Einfacher und köstlicher geht es kaum. Friselle zählen im Restaurant auch zu den Vorspeisen, gehen da aber etwas unter, weil ein typischer apulischer Antipasti-Gang bis zu fünfzehn verschiedene Happen umfassen kann: gegrilltes Gemüse, in Olivenöl eingelegte Hyazinthenzwiebelchen, gratinierte Miesmuscheln, marinierte Sardellen, polpettine (Mini-Frikadellen) in Tomatensauce, frittierte Teigbällchen  … und das, wie gesagt, sind nur die Vorspeisen.

Hoteltipps für Apulien

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