Griechische Inseln

Haben Sie schon die Richtige gefunden?

Kultur, Wassersport oder Wanderungen – was immer Sie im Urlaub erleben möchten, Griechenland hat garantiert die passende Insel dafür. Unser Autor Stefan Nink hat seine Wahl bereits getroffen

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Kreta zum Wandern: Auf Griechenlands größter Insel lässt es sich herrlich zum Wasser wandern
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Samos für die Kultur: In Sichtweite zur türkischen Küste gibt es Tempel und römische Bäder zu besichtigen
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Zakynthos fürs Unterwasserglück: Die perfekte Insel fürs Schnorcheln und Tauchen liegt im Ionischen Meer
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Tolle Geschichte: Pythagorio auf Samos mit den Ruinen einer frühchristlichen Kirche

Samos: Die Kulturschaffende

Vor zweieinhalb Jahrtausenden war Samos ein wichtiges Handelszentrum der Mittelmeerwelt. In Orten wie Pythagorio liegen so viele architektonische Überreste aus verschiedenen Epochen herum, dass man leicht ins Stolpern gerät. Was haben die hier früher gebaut! Und was für Architekten und Baumeister gab es hier zu einer Zeit, zu der die Völker weiter nördlich in Europa noch in Hütten lebten! Auf Samos legten sie damals bereits eine kilometerlange Wasserleitung an – der berühmte Tunnel von Eupalinos gehört zu den antiken Relikten, die man auf Samos gesehen haben muss. Und sonst? Die antike Stadtmauer. Die römischen Bäder. Das Heraion, ein Heiligtum für die Göttermutter Hera mit gewaltiger Tempelanlage, durch deren Ruinen man schlendern kann. Auch außerhalb von Samos-Stadt gibt es auf der Insel überall Spuren der ruhmreichen Vergangenheit zu entdecken.

Besonderer Tipp: Im Kloster Spiliani gibt es nicht nur eine Grotte mit einer Marienikone, sondern auch einen fantastischen Ausblick aufs Meer.

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Auf Unterwasser-Entdeckungstour: Tauchen vor Zakynthos

Zakynthos: Die Wassersportliche

Hierhin! Und hierhin auch! Nikos malt Kreise auf die Landkarte. Im frühen Morgenlicht sieht er aus wie ein Kapitän, der den Kurs für sein Schiff bestimmt. Dabei haben wir ihn als Insulaner bloß nach den besten Stränden zum Baden, Schnorcheln und Tauchen auf Zakynthos gefragt. Am Ende ist die Karte jedenfalls komplett zugekringelt. Denn für Wassersportler ist die ionische Insel das perfekte Ziel. Wahrscheinlich eignet sich schon der Hotelstrand super. Ansonsten wären Nikos Tipps: Der Kerì Beach bei Limni Kerì, der wirkt wie aus einem James-Bond-Film. Agios Nikolaos auf der Halbinsel Vassilikos. Und Porto Vromi, das in einer fjord­ähnlichen Bucht liegt. Und wer „nur“ baden möchte? Kann das ganz wunderbar am Marathias Beach.
Besonderer Tipp: Höchst romantisch ist das Inselchen Cameo in der Bucht von Laganas. Eine Holzbrücke führt vom Festland hin.

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Mit Erfrischung am Wegesrand: die Samaria-Schlucht auf Kreta

Kreta: Die Wanderbare

Die größte griechische Insel eignet sich perfekt zum Wandern. Das liegt an den Bergen, vor allem aber an den vielen Schluchten in diesen Bergen, von denen die Samaria-Schlucht, die in steilen Serpentinen zum Meer führt, die bekannteste und spektakulärste ist. Doch auch für die Almiros-Schlucht, die Richtis- oder die Havgas-Schlucht gilt: Überall beschleicht einen schon nach wenigen Hundert Metern das Gefühl, weit weg vom Rest der Insel zu sein. Als ob man eine fremde Welt betreten habe.
In den Pinienhainen reiben Millionen Zikaden ihre Beinchen aneinander und sorgen für diese typisch griechische Geräuschkulisse, die Luft ist heiß und duftet schwer, und wenn gleich ein Ziegenhirte mit seiner Herde erscheinen und erzählen würde, dass soeben das Jahr 2400 vor Christus angebrochen sei – wirklich wundern würden wir uns nicht.
Besonderer Tipp: Im charmanten Fischerdorf Agia Galini lässt es sich wunderbar durch schmale Gassen wandern, in kleinen Geschäften Schmuck und Porzellan kaufen und im Kaffeehaus einfach mal nichts tun.

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